Elia Gsell
ist Schweizer Meister im Speed-Puzzeln
Der SC Rheintal will mit einem punktuell verstärkten Kader erneut den Sprung in die Playoffs schaffen. z.V.g.
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Auswärtsspielen ist der SC Rheintal optimal in die 1.-Liga-Saison 2025/26 gestartet. Auf den knappen 1:0-Erfolg gegen die Argovia Stars folgte ein klarer 8:1-Sieg in Luzern. Am Samstag, 4. Oktober, um 17.30 Uhr, bestreitet das Team seine Heimpremiere in der Kunsteisbahn Widnau. Der Gegner heisst EHC Wallisellen.
Widnau Ein neues Kapitel schreibt der SC Rheintal auch an der Bande: Nach über 20 Jahren übergab Vereinslegende Sascha Moser das Traineramt an René Stüssi. Der 48-jährige Thurgauer bringt Erfahrung aus über 500 NLA- und 300 1.-Liga-Spielen sowie sieben Trainerjahren mit. Er will attraktives, offensives Eishockey bieten: «Immer ein Tor mehr schiessen als der Gegner», lautet sein Credo.
Das Kader wurde punktuell ergänzt: Stürmer Jordan Pfennich kam vom EC Wil, Verteidiger Janis Manser kehrte zurück. Demgegenüber pausiert Leo Waidacher, und Pascal Obrist spielt künftig im zweiten Team. Noch verletzt sind Marcel Zitz und Pascal Kuster. Eine wichtige Rolle nehmen junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs ein, etwa Silvan Good oder Julian Bernard.
Von 27 Kaderspielern haben 23 ihre Hockey-Ausbildung in Widnau genossen – ein schweizweit fast einzigartiger Wert und Beleg für die erfolgreiche Arbeit des Nachwuchsverbundes Rheintal Futur. Sportchef und Trainer sind sich einig: Der SC Rheintal ist bereit für eine spannende Saison.
Nicht mehr dabei ist der EHC Oberthurgau. Die «Pikes» wagten trotz Rang sieben in der letzten Saison den Aufstieg in die MyHockey League, nachdem alle anderen Clubs verzichtet hatten.
Neu in der 1. Liga ist dafür Küssnacht am Rigi: Der Aufsteiger vom Vierwaldstättersee gehörte bereits 1987/88 der Liga an und traf damals auch auf den damaligen SC Mittelrheintal. Als Favoriten nennen Trainer René Stüssi und Sportchef Fabian von Almen den amtierenden Schweizermeister 1. Liga EC Wil sowie den HC Prättigau-Herrschaft, der sich durch den Aufstieg von Arosa zusätzlich verstärken konnte. Weitere Gegner sind EHC Burgdorf, GDT Bellinzona, SC Herisau, EHC Wallisellen, Argovia Stars, Hockey Reinach und HC Luzern.
Doch jedes Spiel beginnt bei 0:0 und bringt maximal drei Punkte. Mit der bekannten Heimstärke und der grossen Unterstützung des Publikums rechnet sich der SC Rheintal gute Chancen aus, in der neuen Saison für Überraschungen zu sorgen und die Playoffs ins Visier zu nehmen.
pd
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